Meine Reise beginnt an einem kleinen verschlafenen Dorfbahnhof in der Nähe von Leipzig und führt mich mit der Regionalbahn zuerst in die schöne sächsische Dichterstadt.
Während meines einstündigen Zwischenstopps sprach mich bereits der erste Reisende an und erzählte mir von seiner Weggeschichte. Der junge Mann lebe nur von der Unterstützung anderer Reisender und finanziert sich so sein Essen, Hostel und Zugreise und fragt mich ob ich ihn für sein Zugticket nach Zürich unterstützen könnte. Von Natur aus bin ich eher skeptisch bei solchen Sachen und nicht so geberfreudig. Natürlich braucht es auch Mut und Überwindung Leute anzusprechen, aber mein "Ding" wäre es eher nicht.
Während meines einstündigen Zwischenstopps sprach mich bereits der erste Reisende an und erzählte mir von seiner Weggeschichte. Der junge Mann lebe nur von der Unterstützung anderer Reisender und finanziert sich so sein Essen, Hostel und Zugreise und fragt mich ob ich ihn für sein Zugticket nach Zürich unterstützen könnte. Von Natur aus bin ich eher skeptisch bei solchen Sachen und nicht so geberfreudig. Natürlich braucht es auch Mut und Überwindung Leute anzusprechen, aber mein "Ding" wäre es eher nicht.
Meine Fahrt setzte ich dann schließlich im ICE nach Berlin Hauptbahnhof
fort. Die Fahrt war sehr angenehm und verlief ohne Komplikationen, ohne
Streik und ohne Verspätung. Im Zugabteil traf ich auf die nächste
Reisende, die mich aufgrund der Vorliebe zur gleichen Rucksackmarke
ansprach. Da ich an sich auch gern Menschen beobachte und mir überlege
warum sie unterwegs sind oder wohin ihre Reise führt, finde ich es immer
sehr schön mit Mitmenschen auf die Weise ins Gespräch kommen zu können.
Und als Frau unterwegs mit einem Reiserucksack hatte ich sofort das
Gefühl, eher Kontakt zu finden. Die junge Frau berichtet mir von ihrem
Studium und das sie
nur Zeit habe um Bergtouren zu unternehmen. Sie wolle aber nach ihrem
Studium für ein Jahr nach Australien reisen, wir wünschten uns viel
Glück und verabschiedeten uns herzlich an unserem Ausstiegspunkt.
Da ich mir eine Zugverbindung mit längeren Zwischenaufenthalt (ich plane nicht gern kurz und knapp) herausgesucht hatte, hatte ich noch 4h Zwischenhalt in Berlin. Der Zufall will es das ich einen Großcousin in Berlin habe. Dieser holte ich an einem verabredeten Treffpunkt ab und ich lernte seine kleine, chaotische WG samt Mitbewohnerinnen kennen.
Nach diesem längeren Stopp fuhr ich mit der Metro weiter zum Zentralen Busbahnhof und checkte am Schalter für meinen Fernbus nach Paris ein. Um 19:00 Uhr war der Bus abfahrbereit und gut mit internationalen Fahrgästen gefüllt. Die ersten Stationen führten gemächlich über Hannover und Braunschweig. Die Fahrt ging schweigend und ohne größere Staus voran.
Da ich mir eine Zugverbindung mit längeren Zwischenaufenthalt (ich plane nicht gern kurz und knapp) herausgesucht hatte, hatte ich noch 4h Zwischenhalt in Berlin. Der Zufall will es das ich einen Großcousin in Berlin habe. Dieser holte ich an einem verabredeten Treffpunkt ab und ich lernte seine kleine, chaotische WG samt Mitbewohnerinnen kennen.
Nach diesem längeren Stopp fuhr ich mit der Metro weiter zum Zentralen Busbahnhof und checkte am Schalter für meinen Fernbus nach Paris ein. Um 19:00 Uhr war der Bus abfahrbereit und gut mit internationalen Fahrgästen gefüllt. Die ersten Stationen führten gemächlich über Hannover und Braunschweig. Die Fahrt ging schweigend und ohne größere Staus voran.
Zwischendurch gab es in den e.g. Städten Zwischenhalte um neue Passagiere aufzusammeln, an der Servicestation des Busbetriebes zu tanken oder einen Zwischenhalt und Pause für den Fahrer einzulegen. Das Ganze hatte ein bisschen Klassenfahrtcharakter und ich entsinne mich noch an meine letzte Busreise nach Italien, welche auch ähnlich unbequem wahr. Es ist schon sehr schwer und ungemütlich in einem Bus schlafen zu wollen und so hatte auch ich recht wenig Schlaf. Nachdem ich doch ansatzweise eingeschlummert bin, rüttelt mich die Passkontrolle an der niederländischen Grenze wieder wach. Wir durchfahren Antwerpen und ziehen weiter Richtung Brüssel. In Brüssel kommen wir gegen 6:00 Uhr morgens ans. Die Stadt erwacht langsam und ich stelle fest, dass die moderne Innenstadt von Brüssel auch eine Reise für mich wert wäre und notiere sie gedanklich auf meiner To-Do-Liste.
Die letzten knapp 3,5h nach Paris fühlen sich nochmal sehr quälend an, da ich mittlerweile so jede Sitz- und Kopfstützposition durch habe und mich ganz versteift fühle. Gegen 9:20 Uhr kommen wir am zentralen Busbahnhof am Rande von Paris an. Das Ausladen des Gepäckes geht recht zügig.
Mit der Metro gelange ich ins Stadtzentrum, wo ich bereits an der Station Opera von meiner deutschen Freundin in Empfang genommen werde. In ihrer Wohnung erwartet mich ein ausgedehntes Frühstück und eine warme Dusche.
Nach einer kurzen Pause entschließen wir uns noch eine erste kleine Tour durch Paris zu unternehmen. Wir wandern durch leichten Nieselregen durch die Nebenstraßen des 9. Arrondissement, vorbei an den Grands Boulevards. Meine Freundin zeigt mir kleine Ladenpassagen wie die Passage Jouffroy, eine typische überdachte Pariser Ladenpassage mit Glasdach aus der Mitte des 19. Jahrhunderts im 9. Arrondissement.
Von dort ist der Weg zu den Galeries Lafayette nicht sehr weit. Aus reiner Neugier entschließen wir uns dort vorbeizuschauen. Die Etagen des Kaufhauses sind mit Menschen zum Bersten gefüllt. Die Ware akorat ausgelegt und trapiert. Wir erstehen kleine Schätze, bewundern den Blick in der Mitte des Kaufhauses hinauf zu der filigran gestalteten Kuppel.
Wir fahren in die 6. Etage und spähen nach dem Aussichtspunkt, der als Tipp genannt wurde. Im 6. Stock befindet sich ein schönes Restaurant, in dem man jedoch einen Platz reservieren muss und zu einem Tisch geführt wird. Es macht nicht den Eindruck einfach durchschlendern zu können um am Fenster die Aussicht zu genießen. Auf der anderen Seite der Etage ist dann noch ein Friseur beheimatet, von dem seine Kundschaft einen tollen Ausblick auf den Eifelturm bekommt. Einen weiteren Zugang zur Dachterrasse finde ich in dem Moment nicht. Aber ich komme nochmal wieder. Der erste Tag endet schließlich mit einer schönen wärmenden Tasse Tee auf der Couch, da sich der Schlafmangel bei mir bemerkbar macht. Am Abend plane ich noch meine weiteren möglichen Tagestouren und melde mich bei der App Meetup an. Eine Empfehlung meiner Freundin, um Hinweise in der Stadt zu möglichen Veranstaltungen, wie wöchentliche Treffen mit anderen Mitgliedern, Gruppensport- und Kulturangebote wie Yoga, Comedy u.ä. zu bekommen.
Meine heutigen Ziele waren:
* Anreise nach Paris
* Passage Jouffroy - zwischen 9, rue de la Grange Batelière und 10, Boulevard Montmarte, in einem gemischten Wohn- und Geschäftsviertel an den Grands Boulevards
* Galeries Lafayette - in der 1 rue La Fayette im 9. Arrondissement
im 9. Arrondissement in der 1 rue La Fayette
* Kaufhaus Printemps - am 64 Boulevard Haussmann in 75009 Paris
Bonne Nuit Paris!




