Da laut Wetterauskunft für heute unbeständiges und regnerisches Wetter
vorausgesagt wird, habe mich mir überlegt mir die Katakomben von Paris
anzuschauen
da ich mich dabei ja überwiegend unter der Erde befinde. Mit der Metro fahre ich bis zur Haltestelle Denfert-Rochereau. Der Eingang zu den Katakomben befindet sich unweit von der Metrostation entfernt und schon aus der Ferne sehe ich die Warteschlange vor dem Eingang. Wer nicht lange warten möchte sollte gleich um 10.00 Uhr vor Ort zu sein wenn die Katakomben öffnen Da ich den Morgen aber etwas faul war, habe ich mich erst verhältnismäßig spät auf den Weg gemacht und treffe zum Mittag ein. Die Schlange ist circa 100 m lang und es geht eher langsam vorwärts. Ich bin die Einzige die allein da ist, viele sind in Gruppen oder als Pärchen erschienen, was den Vorteil hat, dass man mal seinen Posten verlassen kann und in den danebengelegenen Shops sich etwas zu trinken oder essen holen kann. Da ich schon mit einer Wartezeit gerechnet habe, hab eich mir meinen MP4-Player eingepackt und verkürze meine Wartezeit mit einem Film. Auch "fliegende Händler" versuchen ihr Glück die Wartezeit zu nutzen und Wasser o. a. an den Mann oder die Frau zu bringen. Nach 1h 20min bin ich zum Einlass vorgedrungen. Immer nur maximal 8–10 Personen werden zur Kasse vorgelassen. Der Eintritt kostet 10€ und man gelangt durch den Abstieg über 130 Stufen eine Wendeltreppe hinab in den Untergrund. Am Beginn der Katakomben befinden sich Infotafeln zur Geschichte und Entstehung der unterirdischen Gewölbekomplexe. An den ersten Besichtigungspunkten der Route können des Weiteren ehemalige unterirdische Steinbrüche besichtigt werden. Über ausgeleuchtete Gänge gelang ich immer tiefer in die Gewölbe hinein. Es ist keine geführte Tour, so dass ich die Möglichkeit habe selbst zu entscheiden an welchen Orten ich stehen bleiben möchte. Ein bisschen gruselig fühle ich mich auf meinem Weg schon, obwohl ich weiß dass hinter mir und vor mir auch sich Besucher befinden. Ein paar Wochen zuvor habe ich erst den Film "Katakomben" gesehen, bei dem sich eine Gruppe junger Leute auf Schatzsuche in die Katakomben begibt und ihr könnt es erraten wie der Film ausging. Am Höhepunkt der Tour gelange ich zu dem eigentlichen Beinhaus, indem bis zu Beginn des 19. Jh. Gebeine von bis zu 6 Millionen Parisern lagen. Es ist nur ein kleiner Teil der Katakomben zugänglich ca. zwei Kilometer und für Museumsbesucher ausgebaut. Der Hauptteil bleibt jedoch unzugänglich.
Nach dem Passieren des Eingangs zum Beinhaus, welcher auch Barrière d'enfer „Schranke der Hölle“genannt wird, sind die aufgeschichteten Knochen und Schädel zu sehen. Die aufgeschichteten Gebeine sind einfach aufgeschichtet und teilweise durch bestimmte Anordnung dekorative Element eingearbeitet. Gedenktafeln und Holzkreuze kennzeichneten die Herkunftsfriedhöfe der Gebeine. An einigen Stellen sind auch leider deutliche Spuren gieriger Touristen zu entdecken und es fehlt ein Schädel oder ein Knochenelement. Ich frage mich allen Ernstes was dass für Menschen sind, die Überreste von Menschen einfach zum Spaß mitnehmen.
da ich mich dabei ja überwiegend unter der Erde befinde. Mit der Metro fahre ich bis zur Haltestelle Denfert-Rochereau. Der Eingang zu den Katakomben befindet sich unweit von der Metrostation entfernt und schon aus der Ferne sehe ich die Warteschlange vor dem Eingang. Wer nicht lange warten möchte sollte gleich um 10.00 Uhr vor Ort zu sein wenn die Katakomben öffnen Da ich den Morgen aber etwas faul war, habe ich mich erst verhältnismäßig spät auf den Weg gemacht und treffe zum Mittag ein. Die Schlange ist circa 100 m lang und es geht eher langsam vorwärts. Ich bin die Einzige die allein da ist, viele sind in Gruppen oder als Pärchen erschienen, was den Vorteil hat, dass man mal seinen Posten verlassen kann und in den danebengelegenen Shops sich etwas zu trinken oder essen holen kann. Da ich schon mit einer Wartezeit gerechnet habe, hab eich mir meinen MP4-Player eingepackt und verkürze meine Wartezeit mit einem Film. Auch "fliegende Händler" versuchen ihr Glück die Wartezeit zu nutzen und Wasser o. a. an den Mann oder die Frau zu bringen. Nach 1h 20min bin ich zum Einlass vorgedrungen. Immer nur maximal 8–10 Personen werden zur Kasse vorgelassen. Der Eintritt kostet 10€ und man gelangt durch den Abstieg über 130 Stufen eine Wendeltreppe hinab in den Untergrund. Am Beginn der Katakomben befinden sich Infotafeln zur Geschichte und Entstehung der unterirdischen Gewölbekomplexe. An den ersten Besichtigungspunkten der Route können des Weiteren ehemalige unterirdische Steinbrüche besichtigt werden. Über ausgeleuchtete Gänge gelang ich immer tiefer in die Gewölbe hinein. Es ist keine geführte Tour, so dass ich die Möglichkeit habe selbst zu entscheiden an welchen Orten ich stehen bleiben möchte. Ein bisschen gruselig fühle ich mich auf meinem Weg schon, obwohl ich weiß dass hinter mir und vor mir auch sich Besucher befinden. Ein paar Wochen zuvor habe ich erst den Film "Katakomben" gesehen, bei dem sich eine Gruppe junger Leute auf Schatzsuche in die Katakomben begibt und ihr könnt es erraten wie der Film ausging. Am Höhepunkt der Tour gelange ich zu dem eigentlichen Beinhaus, indem bis zu Beginn des 19. Jh. Gebeine von bis zu 6 Millionen Parisern lagen. Es ist nur ein kleiner Teil der Katakomben zugänglich ca. zwei Kilometer und für Museumsbesucher ausgebaut. Der Hauptteil bleibt jedoch unzugänglich.
Nach dem Passieren des Eingangs zum Beinhaus, welcher auch Barrière d'enfer „Schranke der Hölle“genannt wird, sind die aufgeschichteten Knochen und Schädel zu sehen. Die aufgeschichteten Gebeine sind einfach aufgeschichtet und teilweise durch bestimmte Anordnung dekorative Element eingearbeitet. Gedenktafeln und Holzkreuze kennzeichneten die Herkunftsfriedhöfe der Gebeine. An einigen Stellen sind auch leider deutliche Spuren gieriger Touristen zu entdecken und es fehlt ein Schädel oder ein Knochenelement. Ich frage mich allen Ernstes was dass für Menschen sind, die Überreste von Menschen einfach zum Spaß mitnehmen.
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| Menschliche Räuber hinterlassen auch hier ihre Spuren. Schade. |
Für die Begehung der Route durch die Katakomben hab ich gut 45 Minuten gebraucht und muss am Ende nochmal 83 Stufeb erklimmen um wieder hinausgelangen zu können. Der Ausgang befindet sich in der Rue Rémy Dumoncel, von wo aus ich verschiedene Möglichkeiten habe die Metro zu nehmen.
Bei meiner Suche nach einer Metrostation mache ich wieder an einer Boulangerie halt und gönne mir etwas Süßes als Mittagsdessert.
Auch wenn das thematisch vielleicht nicht zusammenpasst, möchte ich Euch den kleinen süßen Geheimtipp nicht vorenthalten. Zwischenstopp für ein zitronencremegefülltes Eclair. Sehr lecker. Solltet Ihr mal probieren.
Ursprünglich sah mein weiterer Tagesplan eine geführte Tour durch das Viertel Marais vor. Als ich jedoch aus der Metrostation komme, regnet es sehr stark und ich entschließe zurück zur Wohnung zu fahren und erstmal mich etwas zu entspannen.
Gegen Abend mache ich mich nochmal auf den Weg ins Kaufhaus Printemps. Das Wetter hat sich deutlich gebessert und die Sonne traut sich hier und da aus den Wolken hervor. In der Parfümabteilung fahre ich mit den Fahrstuhl bis ganz nach oben und komme in der Bademodenabteilung an, von dort führt eine schmale Rolltreppe hinauf zur Dachterrasse und dem Selbstbedienungscafe. Die Dachterasse ist zu nachezu fast allen Seiten offen und bietet einen wunderschönen Panoramablick über die Dächer Stadt - vom Panthéon bis zum Eifelturm und Sacre Coeur.









