Der heutige Morgen begrüßt mich mit einem wunderschönen Sonnenaufgang
über den Dächern von Paris. Da meine Freundin zur Arbeit muss, werde ich
von heute an mich allein auf den Weg durch Paris machen. Auf meinem
heutigen Plan steht das Viertel Montmatre und Sacré Couer.
Von meiner Freundin habe ich einen Tipp erhalten kostenlose geführte Touren durch Paris betreffend und ich habe mich im Internet sofort auf die Suche gemacht. Über die Seite Discoverwalks fand ich verschiedene geführte Touren durch Paris, bei denen Ortsansässige Einen durch verschiedene Viertel führen. Die Touren sind von vornherein kostenlos, doch am Ende der Führung kann jedoch ein Trinkgeld dem Guide gegeben werden, über die Höhe des Trinkgeldes jeder selbst entscheiden kann. Eine Anmeldung zu einer der Touren ist möglich aber nicht notwendig, da sie jeden Tag zu bestimmten Uhrzeiten stattfinden.
Die Tour durch Montmatre sei zugleich die populärste Tour und ich entscheide mich an der morgendlichen Tour um 11.00 Uhr teilzunehmen und mache mich zu Fuß auf dem Weg zum Treffpunkt an der Metrostation Blanche. Von Weitem sehe ich schon unseren Tourguide in einer pinkfarbenen Weste (das Erkennungsmerkmale der City-Guides von DiscoverWalks). Mit mir besuchen ca. 19 weitere Personen die Tour und wird werden in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt. Unser City-Guide heißt Laure. Sie stellt sich als Pariserin vor, liebt Kunst und ist eine sehr sympathische junge Frau, die uns in sehr gut verstehendem Englisch durch das Viertel führt. Als erste Station auf unserer Route erhalten wir Informationen über das Moulin Rouge, Berühmtheiten die dort ihre Karriere begannen, über die Geschichte des Varieté, seine Tänze und das Pariser Nachtleben. Über einzelne Gassen laufen wir weiter vorbei an kleinen Geschäften und Bars, wie das Café des 2 Moulins, welches im Film Amélie eine wichtige Rolle spielte oder der Bäckerei Le Grenier, welche 2015 mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Unser City-Guide gibt uns viele Hinweise und Tipps wo es sich lohnt in Paris zu speisen und was man in Paris lieber nicht tun sollte. Auf dem weiteren Weg durch Montmatre halten wir immer wieder an schönen Aussichtspunkten oder historischen Bauten, wie. u. a. zwei traditionellen Mühlen und der Gasse in der Van Gogh lebte. Wir erhalten Einblicke in verschiedene künstlerische Stilrichtungen wie den Kubismus und Impressionismus und können bei genauem Betrachten zahlreiche kleine Kunstwerke (Streetart) an den Häusern entdecken. Unser nächster Stopp ist das Le Bateau Lavoir und das Haus der französischen Sängerin Dalida, über welche es ebenfalls interessante Geschichten zu berichten gibt. Unterwegs füllen wir unsere Trinkwasserreserven an einem der Trinkwasserspender auf und setzen den Weg weiter Richtung Sacré Couer fort. Es geht hinauf durch von dem "normalen Tourismus" eher weniger besuchte Gassen, durch kleine Gärten und vorbei an Häusern, Statuen, Brunnen und Weingärten zu denen Laure immer wieder einzelne Hintergründe zu berichten weiß. Unsere 90min. Führung endet in einem kleinen Garten hinter dem Sacré Couer, welcher nicht so überlaufen ist. Als Abschluss der Tour erhält jeder Teilnehmer einen kleinen Umschlag mit Hintergrundinformationen, nützlichen Tipps und Gutscheinen für weitere Unternehmungen in Paris und Laure erhält von jedem von uns ein kleines oder größeres Trinkgeld. Insgesamt war diese Tour sehr informativ und ist sehr empfehlenswert für diejenigen von Euch welche den Hügel zum Sacré Couer nicht auf herkömmliche Weise erklimmen möchten.
Von meiner Freundin habe ich einen Tipp erhalten kostenlose geführte Touren durch Paris betreffend und ich habe mich im Internet sofort auf die Suche gemacht. Über die Seite Discoverwalks fand ich verschiedene geführte Touren durch Paris, bei denen Ortsansässige Einen durch verschiedene Viertel führen. Die Touren sind von vornherein kostenlos, doch am Ende der Führung kann jedoch ein Trinkgeld dem Guide gegeben werden, über die Höhe des Trinkgeldes jeder selbst entscheiden kann. Eine Anmeldung zu einer der Touren ist möglich aber nicht notwendig, da sie jeden Tag zu bestimmten Uhrzeiten stattfinden.
Die Tour durch Montmatre sei zugleich die populärste Tour und ich entscheide mich an der morgendlichen Tour um 11.00 Uhr teilzunehmen und mache mich zu Fuß auf dem Weg zum Treffpunkt an der Metrostation Blanche. Von Weitem sehe ich schon unseren Tourguide in einer pinkfarbenen Weste (das Erkennungsmerkmale der City-Guides von DiscoverWalks). Mit mir besuchen ca. 19 weitere Personen die Tour und wird werden in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt. Unser City-Guide heißt Laure. Sie stellt sich als Pariserin vor, liebt Kunst und ist eine sehr sympathische junge Frau, die uns in sehr gut verstehendem Englisch durch das Viertel führt. Als erste Station auf unserer Route erhalten wir Informationen über das Moulin Rouge, Berühmtheiten die dort ihre Karriere begannen, über die Geschichte des Varieté, seine Tänze und das Pariser Nachtleben. Über einzelne Gassen laufen wir weiter vorbei an kleinen Geschäften und Bars, wie das Café des 2 Moulins, welches im Film Amélie eine wichtige Rolle spielte oder der Bäckerei Le Grenier, welche 2015 mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Unser City-Guide gibt uns viele Hinweise und Tipps wo es sich lohnt in Paris zu speisen und was man in Paris lieber nicht tun sollte. Auf dem weiteren Weg durch Montmatre halten wir immer wieder an schönen Aussichtspunkten oder historischen Bauten, wie. u. a. zwei traditionellen Mühlen und der Gasse in der Van Gogh lebte. Wir erhalten Einblicke in verschiedene künstlerische Stilrichtungen wie den Kubismus und Impressionismus und können bei genauem Betrachten zahlreiche kleine Kunstwerke (Streetart) an den Häusern entdecken. Unser nächster Stopp ist das Le Bateau Lavoir und das Haus der französischen Sängerin Dalida, über welche es ebenfalls interessante Geschichten zu berichten gibt. Unterwegs füllen wir unsere Trinkwasserreserven an einem der Trinkwasserspender auf und setzen den Weg weiter Richtung Sacré Couer fort. Es geht hinauf durch von dem "normalen Tourismus" eher weniger besuchte Gassen, durch kleine Gärten und vorbei an Häusern, Statuen, Brunnen und Weingärten zu denen Laure immer wieder einzelne Hintergründe zu berichten weiß. Unsere 90min. Führung endet in einem kleinen Garten hinter dem Sacré Couer, welcher nicht so überlaufen ist. Als Abschluss der Tour erhält jeder Teilnehmer einen kleinen Umschlag mit Hintergrundinformationen, nützlichen Tipps und Gutscheinen für weitere Unternehmungen in Paris und Laure erhält von jedem von uns ein kleines oder größeres Trinkgeld. Insgesamt war diese Tour sehr informativ und ist sehr empfehlenswert für diejenigen von Euch welche den Hügel zum Sacré Couer nicht auf herkömmliche Weise erklimmen möchten.
Fotos der Tour
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| Cafe des 2 Moulins |
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| Unser City-Guide berichtet uns wie Saint Dennis seinen Kopf verlor. |
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| Einer der Weinberge am Sacré Couer |
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| Das Ende unserer geführten Tour |
Haltet die Augen auf in Paris, nach solchen kleinen Kunstwerken...

Streetart findet Ihr an so ziemlich jeder Ecke,
besonders in Montmatre ...
Am Sacre Coeur angelangt, möchte ich jedoch nicht die schöne Aussicht über Paris missen und mein Ziel ist es auch die Wallfahrtskirche von Innen zu besichtigen.
Ohne Eintritt zahlen zu müssen, gelangt man in das Innere der Kirche und
kann einen kleinen Rundgang unternehmen und die zahlreichen Altäre und
Skulpturen, sowie die reich gestaltete Kuppel bestaunen. Wer möchte hat
auch die Möglichkeit, den Ort für ein Gebet zu nutzen jedoch ist es
aufgrund der zahlreichen durch strömenden Touristen in dem Moment nicht
ganz ein Ort der Stille. Um die Atmosphäre in der Kirche und außerhalb
im Viertel genießen zu können, ist es daher eher günstiger vor 9.00 Uhr
morgens sich auf den Weg zu machen. Von der Kirche aus führen kleine
Gassen durch das Künstlerviertel, in dem man nicht nur zahlreiche
Speisemöglichkeiten hat - sondern sich auch in einem Portrait der dort
ansässigen Künstler verewigen lassen kann. Jedoch ist auch dieser Platz
sehr von Touristen überlaufen und die Preise in den Lokalitäten
dementsprechend angepasst.
Zu Fuß laufe ich den Hügel rückseitig wieder hinab und suche mir abseits des Trubels eine kleine Boulangerie für meinen Mittagsstopp.
Weiter geht es für mich mit dem Bus in das 19. nordöstliche Arrondissement in den Parc des Buttes-Chaumont. Der Park wurde im englischen Stil errichtet und ist ein beliebter Treffpunkt für die Pariser. Er lädt zum Schlendern und Verweilen ein und hat einen schönen Aussichtspunkt im Zentrum des Parks gelegen. Der Weg dorthin war an diesem Tag jedoch leider gesperrt und so habe ich meine Route abgekürzt.
Zu Fuß laufe ich den Hügel rückseitig wieder hinab und suche mir abseits des Trubels eine kleine Boulangerie für meinen Mittagsstopp.
Weiter geht es für mich mit dem Bus in das 19. nordöstliche Arrondissement in den Parc des Buttes-Chaumont. Der Park wurde im englischen Stil errichtet und ist ein beliebter Treffpunkt für die Pariser. Er lädt zum Schlendern und Verweilen ein und hat einen schönen Aussichtspunkt im Zentrum des Parks gelegen. Der Weg dorthin war an diesem Tag jedoch leider gesperrt und so habe ich meine Route abgekürzt.
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| Ein sehr schön angelegter Park, nur leider passte das Wetter nicht an dem Tag. |
Mittlerweile trübte sich der Himmel über mir ein, so dass ich nicht zulange im Buttes-Chaumont verweilen kann, da ich noch eine weitere Station vor mir habe. Zu Fuß laufe ich weiter Richtung Père Lachaise.
Als ich dort ankomme hat es begonnen zu regnen, eigentlich fast die
perfekte Atmosphäre für meinen Besuch auf dem größten Friedhof von
Paris. Le Cimetière du Père-Lachaise ist ein als Park angelegter Friedhof und die letzte Ruhestätte von Persönlichkeiten wie Edith Piaf, Jim Morrison, Oscar Wilde, Honore Balzac, Delacroix uvm. Er zählt zu den meist besuchtesten Stätten in Paris. Jedoch an diesem Nachmittag wandere ich nahezu
alleine durch die kleinen Gassen. Meine heutige Tagestour endet an
dieser Stätte und ich werde durch strömenden Regen bis zur
nächstgelegenen Metrostation begleitet.
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| Père-Lachaise |
Am Abend hat es endlich wieder aufgehört zu regnen und meine Freundin
und ich suchen uns ein kleines Lokal im Pariser Chinatown, dem Quartier Asiatique im 13. Arrondissement um den Tag zu beenden. Wir werden fündig am Place d'Italie
und entscheiden uns für das thailändische Restaurant Thai Royal. Das
Thai Royal ist ein eher kleines Restaurant und besticht durch seinen
asiatischen Charme. Der Service ist freundlich. Wir entscheiden uns
jeder für ein Menü aus dem Empfehlungen des Hauses sowie für einen
selbstgemachten Eistee und ein Dessert. Preislich ist das Thai Royal im
oberen Segment einzusortieren, geschmacklich lohnt es sich jedoch alle
mal.
Thailändisches Curry mit Reis und Sorbet. C'était extraordinaire!
Ich für mich kann sagen, dass es mit die leckersten Gerichte waren, die ich bei einem Thailänder gegessen habe. Und wie kann man einen Tag schöner beenden als mit einem köstlichem selbstgemachten Sorbet aus Mango und Passionsfrucht? Also, bon appetit!
Die heutigen Ziele waren:
*das Viertel Montmatre, mit Moulin Rouge, dem Cafe des 2 Moulins, Le Bateau Lavoir, Dalida, der Brunnen von Saint Dennis, der Weingarten am Sacré Coeur und Sacré Couer selbst
*Parc des Buttes-Chaumont - Rue Botzaris, Paris - geöffnet 7.00 - 22.00 Uhr
*Père Lachaise - 16 Rue du Repos, 75020 Paris - geöffnet 8:00 - 18:00 Uhr, Samstag ab 8:30 Uhr, Sonntag ab 9:00 Uhr
*Restaurant Thai Royal - 97, Avenue Ivry, 75013 Paris
















