Meine letzten Wege in Italien führten mich von Rimini nach Misano über Venedig an den Gardasee.
Rimini selbst ist für mich ein reiner Touristenbadeort und hat außer dem Strand nicht viel Reizvolles zu bieten. Doch in Vergleich zu dem kleinen ruhigen Privatstrand am thyrennischen Meer geht es in Rimini hektisch und vergleichsweise laut zu.
Riminis Strände sind gekennzeichnet durch die typischen farblich abgegrenzten Badebereiche der verschiedenen Hotels oder Badeclubs. Die Preise sind in unterschiedliche Kategorien gestaffelt. Ein Schirm inklusive Liegestuhl in erster Reihe kostet um die 20 € Euro am Tag. Entlang des Meers führt eine lange Strandpromenade und Straße mit Geschäften, Clubs und Bars. Die typische touristische Mahlzeiten zu touristischen Preisen anbieten.
So richtig zur Ruhe und Entspannung komme ich in Rimini-Marebello wenig, da sich alle paar Minuten Strandhändler an meinen Platz verirren und gerade als Alleinreisende scheint man eine leichte Ansprechmöglichkeit zu bieten. Der Strandbereich direkt am Meer ist sauber, der Sand rieselt in kleinen feinen Körnern durch meine Zehen und ich habe eine meterweite Sicht und unternehme lange Spaziergänge entlang des Wassers. Das sind für mich die schönsten Augenblicke in Rimini, direkt am Meer. Und dem Meer ist es letztendlich ja auch egal was sich vor ihm abspielt.
Rimini selbst ist für mich ein reiner Touristenbadeort und hat außer dem Strand nicht viel Reizvolles zu bieten. Doch in Vergleich zu dem kleinen ruhigen Privatstrand am thyrennischen Meer geht es in Rimini hektisch und vergleichsweise laut zu.
Riminis Strände sind gekennzeichnet durch die typischen farblich abgegrenzten Badebereiche der verschiedenen Hotels oder Badeclubs. Die Preise sind in unterschiedliche Kategorien gestaffelt. Ein Schirm inklusive Liegestuhl in erster Reihe kostet um die 20 € Euro am Tag. Entlang des Meers führt eine lange Strandpromenade und Straße mit Geschäften, Clubs und Bars. Die typische touristische Mahlzeiten zu touristischen Preisen anbieten.
So richtig zur Ruhe und Entspannung komme ich in Rimini-Marebello wenig, da sich alle paar Minuten Strandhändler an meinen Platz verirren und gerade als Alleinreisende scheint man eine leichte Ansprechmöglichkeit zu bieten. Der Strandbereich direkt am Meer ist sauber, der Sand rieselt in kleinen feinen Körnern durch meine Zehen und ich habe eine meterweite Sicht und unternehme lange Spaziergänge entlang des Wassers. Das sind für mich die schönsten Augenblicke in Rimini, direkt am Meer. Und dem Meer ist es letztendlich ja auch egal was sich vor ihm abspielt.
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| Riminis Strände. Leider bin ich durch meinen kleinen italienischen Badeort in Albinia schon ziemlich verwöhnt gewesen von all der Ruhe. |
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| Doch gegen späteren Nachmittag oder Abend ist finde ich dann doch was ich suche... |
Schlaf finde ich in den wenigen Tagen eher wenig. Meine Unterkunft in einem Backpackerhostel
war diesmal nicht gut gewählt. Das Personal ist zwar recht
freundlich, das Zimmer trotz kleiner Mängel an sich okay, jedoch geht es
den ganzen Tag und die ganze Nacht sehr laut in meinem Hostel zu. Das Stammpublikum ist schätzungsweise zwischen 18–25 Jahren alt und verwandelt den Frühstücksraum täglich in eine Partyzone, die sich bis
tief in die Nacht auf alle Etagen ausbreitet. Ruhezeiten und
sorgfältige Zurückhaltung gibt es hier nicht und die Gäste werde vom
Personal auch eher weniger an die Hausordnung erinnert. So klopft und
schreit und grölt es die halbe Nacht vor meiner Zimmertür. Daher versuche ich meine
Schlafdefizite tagsüber am Strand auszugleichen oder flüchte in andere
Regionen wie in das schöne entspannte Tavullia oder zur Superbike Weltmeisterschaft an den Marco Simonchelli Circuit in Misano. Im Vergleich zu dem nächtlichen Lärm sind die ganzen Motorengeräusche ein Genuss für meine Ohren.
Ein Highlight der besonderen Art in Rimini stellt auch das Leihen eines
Mietwagens dar. Den Mietwagen hatte ich vorher
online gebucht. Abholen und Zurückbringen und Tanken gibt es allerdings
nur in der italienischen Variante. Der Wagen selbst, mein kleiner süßer
Fiat, war haargenau so wie beschrieben und wie ich auch bezahlt habe.
Die eigentlichen Probleme begannen jedoch beim Tanken, denn der
Mietwagen muss mit vollem Tank zurück gebracht werden. Ja nun wo finde
ich an einem Sonntag eine Tankstelle mit Personal? Sonntags sind viele
Tankstellen geschlossen bzw. nur mit Automaten betrieben. Erfahrung mit
den Automaten habe ich keine und ehrlich gesagt reicht es mir an
Erfahrung nach diesem Tag auch. Nach mehreren Anläufen an verschiedenen
Tankstellen hatte ich endlich auch meinen vollen Tank. Die Zapfsäulen
sind leider sehr wählerisch was die Annahme von Geldscheinen und
Kreditkarten betrifft. Von mir wollten sie leider weder das Eine
noch das Andere haben und so blieb mir nichts anders übrig als einen
Geldautomat zu suchen und im letzten Versuch nochmal den Tank
aufzufüllen. Zu meiner Freude fiel leider der Zapfhahn dann noch aus und
10€ waren dahin. Perfetto! Auch das Zurückbringen lief perfetto. "Stellen
Sie den Wagen einfach vollgetankt vor unserem Office ab!" Leider gab es keinerlei Parkmöglichkeit für
mich außer in den nicht erlaubten gelben und blauen Parkzonen. Kosten für einen Abschleppdienst wollte ich somit nicht übernehmen und versuchte es telefonisch unter der Servicenummer, um das Parkproblem zu lösen. Eine freundliche Bandansage teilte mir mit, dass das Büro geschlossen ist auch die anderen Rufnummern waren nicht besetzt. Da mein Ärgerlimit für diesen Tag schon ausgeschöpft war, parkte ich den Wagen in der nächstmöglichen Zone im weitläufigen Umfeld des Büros und hinterließ den Mitarbeiten eine Nachricht wo sie den Wagen dann finden können. Service in Italien läuft eben etwas anders oder manchmal gar nicht.
Tagsdarauf führte mich mein Weg per Bahn schließlich weiter nach Venedig. Aufgrund Zugverspätungen verpasste ich leider einen meiner Anschlusszüge und erreichte erst spät Venedig. Nachdem ich meine Unterkunft ausfindig gemacht habe, suchte ich mir ein kleines Speiselokal in der Nähe und ließ es mir gut gehen. Bei meinem abendlichen Spaziergang durch Venedig konnte ich abschließend noch ein paar schöne Aufnahmen machen. Das Hostel selbst war ein Internat einer Klosterschule, welche derzeit jedoch Ferien hat. Im Hostel selbst teilte ich mir mein Zimmer mit zwei Koreanerinnen, die mir von ihrer Reise erzählten. Die zwei jungen Mädels kamen so eben aus Deutschland und berichteten strahlend von ihren Erlebnissen. Irgendwie schien es mir dabei als kennen allen Touristen nur drei Dinge in Deutschland: Neuschwanstein, Schnitzel und Oktoberfest.
Tagsdarauf führte mich mein Weg per Bahn schließlich weiter nach Venedig. Aufgrund Zugverspätungen verpasste ich leider einen meiner Anschlusszüge und erreichte erst spät Venedig. Nachdem ich meine Unterkunft ausfindig gemacht habe, suchte ich mir ein kleines Speiselokal in der Nähe und ließ es mir gut gehen. Bei meinem abendlichen Spaziergang durch Venedig konnte ich abschließend noch ein paar schöne Aufnahmen machen. Das Hostel selbst war ein Internat einer Klosterschule, welche derzeit jedoch Ferien hat. Im Hostel selbst teilte ich mir mein Zimmer mit zwei Koreanerinnen, die mir von ihrer Reise erzählten. Die zwei jungen Mädels kamen so eben aus Deutschland und berichteten strahlend von ihren Erlebnissen. Irgendwie schien es mir dabei als kennen allen Touristen nur drei Dinge in Deutschland: Neuschwanstein, Schnitzel und Oktoberfest.
| Am nächsten Morgen bin ich früh aufgestanden um Venedig auch ohne Touris erleben zu können. |



