Wer kennt nicht dieses Gefühl morgens aufzuwachen und genau zu wissen,
das wird ein perfekter Tag. An Tagen wie jenem Samstag im Juni war
wirklich alles perfekt. Seit Monaten habe ich mich auf diese Tour gefreut, habe mir
ein Auto gemietet, mir den „besten“ Tag ausgesucht und eine Route
zurechtgelegt. Mein Ziel wird sein von Rimini via Misano Adriatico via Coriano nach Tavullia, der letzten Ruhestätte von Marco Simonchelli und der Heimat von Motorradlegende Valentino Rossi.
Manch einer wird sich vielleicht denken: "Baaah was macht die für einen Aufriss. Ist doch auch nur irgend so ein Fahrer..." Aber genau solchen Personen gegenüber ergibt es auch keinen Sinn sein Faible zu erklären. Sie würden es eh nicht verstehen wie man seit mehr als 16 Jahren der Karriere einer Person folgen kann und wie man bei jedem Erfolg mitfiebert und bei jedem Misserfolg mitleidet. Sie würden es nicht verstehen, wenn man sogar bei schönstem Sonnenschein lieber die Sonntage vor dem Fernseher verbringt oder sein letztes Geld ausgibt um ganz nah dabei zu sein. Sie kennen nicht das Rennstreckenfeeling, den Geruch von Reifen auf Asphalt, die ansteckende Euphorie nach Rennstart. Solche Personen kennen den Sound der mächtigen Maschinen nicht, das Aufheulen der Motoren nicht und die Anspannung nicht. Und weil sie es nicht kennen, macht es auch keinen Sinn ihnen dies genauer zu erklären. Ich jedoch kenne es und ich bin dem ganzen Theater verfallen.
Über all die Jahre hinweg habe ich Valentinos Karriere verfolgt. Begonnen mit den ersten Rennen in der 125er Klasse bis hin zur heutigen MotoGP-Klasse. Ich habe seine Autobiografie verschlungen, habe „Il Dottore“ getroffen - auf und neben der Rennstrecke und habe seine Fans beobachtet. Und so sehr ich ihn für das was er in seiner Karriere erreicht hat bewundere, so sehr versuche ich auch zu verstehen wie es ist in dieser Welt zu leben. Das Fahrerlagerleben ist nicht alles nur Glanz und Glamour, Schönheit und Erfolg. Es geht oft auch um sehr viel mehr. Vieles spielt sich im Verborgenen ab und es ist nicht immer gewünscht, dass dies in der breiten Öffentlichkeit ausgesprochen wird. Nicht alles ist einfach und spaßig. Es geht oft um viel Geld, um Erfolg, Ziele, Wünsche, Träume und manchmal auch um Enttäuschungen vom einzelnen Personen oder ganzen Teams. Mit meinem Ausflug in seinen Heimatort möchte ich verstehen wo diese eine Leidenschaft hergekommen ist.
In Frühervogelmanier bin ich sehr zeitig auf den Beinen um meinen Mietwagen in Empfang zu nehmen. Als erster Etappenpunkt auf meiner Tour geht es für mich entlang den Landstraßen Richtung Coriano, dem Heimatort von Marco Simonchelli. Marco war ebenfalls ein MotoGP-Pilot und ein guter Freund Valentinos, der leider wie auch viele andere gute Fahrer die Welt zu früh verlassen hat. Marco zu Treffen war mir in der Vergangenheit vergönnt und auch ich war wie viele Andere von dem schrecklichen Unfall damals geschockt gewesen. Mein Wunsch war es seid jeher einmal nach Coriano zu kommen um persönlich Abschied nehmen zu können. Mittlerweile gibt es auch viele Kritiker, die den Hype um seine Legende nicht verstehen, die Italiener sind eben sehr exzentrisch was die Fankultur betrifft. Für mich geht es jedoch nicht darum einen Hype zu unterstützen, sondern auch stellvertretend für alle anderen Fahrer der Welt, ganz gleich welcher Klassen, welche Erfolge sie gefeiert haben, wie berühmt sie gewesen oder nicht gewesen sind an dem Monument von Marco.
Der Ortsteil Coriano in der gleichnamigen Gemeinde ist auf den ersten Blick eine typische italienische Ortschaft in der Region Emilia-Romagna. Doch vielleicht ist hier auch nicht alles ganz so typisch. Begonnen bei dem Ortsschild in dessen Schriftzug statt dem i-Punkt die Nummer 58 zu finden ist oder bei den aufgestellten Schildern und aufgehangenen Banner, die an Marco erinnern sollen. Auch weiter im Ortskern findet man immer wieder Geschäfte und Café´s, die an den sympathischen jungen Mann mit der wilden Frisur erinnern. Inmitten des Ortes, zu Fuße der Kirche Santa Maria di Coriano wurde ein Monument aus Stein und Glas errichtet. Frische Blumen und Präsente zeugen von Besuchern und immer wieder halten Personen an diesem Ort an. Auf der anderen Straßenseite des Monumentes befindet sich das Museum „La Storia del Sic“, eine Galerie und ein Fanshop „La Roba del Sic“. Das Museum berichtet in Bild und Film von den Anfängen Marcos Karriere und zeigt neben persönlichen Kleidungsstücken und Gegenständen auch zahlreiche Filmausschnitte aus seinem Leben an und neben der Rennstrecke. Nach dem Besuch des Museums und einem kleinen Einkauf für meine private Sammlung erklimme ich noch die Stufen in Richtung Kirche um für ein paar Minuten an diesem Ort inne zuhalten. Es ist schon ein komisches Gefühl wirklich hier zu sein, auch wenn diese Bedeutung nicht jedem klar sein mag.
Über schmale Landstraßen geht es weiter von der Provinz Emilia-Romagna in die Provinz Pesaro und Urbino. Bergauf, bergab, vorbei an Weinbergen durch malerische Ortschaften...
Manch einer wird sich vielleicht denken: "Baaah was macht die für einen Aufriss. Ist doch auch nur irgend so ein Fahrer..." Aber genau solchen Personen gegenüber ergibt es auch keinen Sinn sein Faible zu erklären. Sie würden es eh nicht verstehen wie man seit mehr als 16 Jahren der Karriere einer Person folgen kann und wie man bei jedem Erfolg mitfiebert und bei jedem Misserfolg mitleidet. Sie würden es nicht verstehen, wenn man sogar bei schönstem Sonnenschein lieber die Sonntage vor dem Fernseher verbringt oder sein letztes Geld ausgibt um ganz nah dabei zu sein. Sie kennen nicht das Rennstreckenfeeling, den Geruch von Reifen auf Asphalt, die ansteckende Euphorie nach Rennstart. Solche Personen kennen den Sound der mächtigen Maschinen nicht, das Aufheulen der Motoren nicht und die Anspannung nicht. Und weil sie es nicht kennen, macht es auch keinen Sinn ihnen dies genauer zu erklären. Ich jedoch kenne es und ich bin dem ganzen Theater verfallen.
Über all die Jahre hinweg habe ich Valentinos Karriere verfolgt. Begonnen mit den ersten Rennen in der 125er Klasse bis hin zur heutigen MotoGP-Klasse. Ich habe seine Autobiografie verschlungen, habe „Il Dottore“ getroffen - auf und neben der Rennstrecke und habe seine Fans beobachtet. Und so sehr ich ihn für das was er in seiner Karriere erreicht hat bewundere, so sehr versuche ich auch zu verstehen wie es ist in dieser Welt zu leben. Das Fahrerlagerleben ist nicht alles nur Glanz und Glamour, Schönheit und Erfolg. Es geht oft auch um sehr viel mehr. Vieles spielt sich im Verborgenen ab und es ist nicht immer gewünscht, dass dies in der breiten Öffentlichkeit ausgesprochen wird. Nicht alles ist einfach und spaßig. Es geht oft um viel Geld, um Erfolg, Ziele, Wünsche, Träume und manchmal auch um Enttäuschungen vom einzelnen Personen oder ganzen Teams. Mit meinem Ausflug in seinen Heimatort möchte ich verstehen wo diese eine Leidenschaft hergekommen ist.
In Frühervogelmanier bin ich sehr zeitig auf den Beinen um meinen Mietwagen in Empfang zu nehmen. Als erster Etappenpunkt auf meiner Tour geht es für mich entlang den Landstraßen Richtung Coriano, dem Heimatort von Marco Simonchelli. Marco war ebenfalls ein MotoGP-Pilot und ein guter Freund Valentinos, der leider wie auch viele andere gute Fahrer die Welt zu früh verlassen hat. Marco zu Treffen war mir in der Vergangenheit vergönnt und auch ich war wie viele Andere von dem schrecklichen Unfall damals geschockt gewesen. Mein Wunsch war es seid jeher einmal nach Coriano zu kommen um persönlich Abschied nehmen zu können. Mittlerweile gibt es auch viele Kritiker, die den Hype um seine Legende nicht verstehen, die Italiener sind eben sehr exzentrisch was die Fankultur betrifft. Für mich geht es jedoch nicht darum einen Hype zu unterstützen, sondern auch stellvertretend für alle anderen Fahrer der Welt, ganz gleich welcher Klassen, welche Erfolge sie gefeiert haben, wie berühmt sie gewesen oder nicht gewesen sind an dem Monument von Marco.
Der Ortsteil Coriano in der gleichnamigen Gemeinde ist auf den ersten Blick eine typische italienische Ortschaft in der Region Emilia-Romagna. Doch vielleicht ist hier auch nicht alles ganz so typisch. Begonnen bei dem Ortsschild in dessen Schriftzug statt dem i-Punkt die Nummer 58 zu finden ist oder bei den aufgestellten Schildern und aufgehangenen Banner, die an Marco erinnern sollen. Auch weiter im Ortskern findet man immer wieder Geschäfte und Café´s, die an den sympathischen jungen Mann mit der wilden Frisur erinnern. Inmitten des Ortes, zu Fuße der Kirche Santa Maria di Coriano wurde ein Monument aus Stein und Glas errichtet. Frische Blumen und Präsente zeugen von Besuchern und immer wieder halten Personen an diesem Ort an. Auf der anderen Straßenseite des Monumentes befindet sich das Museum „La Storia del Sic“, eine Galerie und ein Fanshop „La Roba del Sic“. Das Museum berichtet in Bild und Film von den Anfängen Marcos Karriere und zeigt neben persönlichen Kleidungsstücken und Gegenständen auch zahlreiche Filmausschnitte aus seinem Leben an und neben der Rennstrecke. Nach dem Besuch des Museums und einem kleinen Einkauf für meine private Sammlung erklimme ich noch die Stufen in Richtung Kirche um für ein paar Minuten an diesem Ort inne zuhalten. Es ist schon ein komisches Gefühl wirklich hier zu sein, auch wenn diese Bedeutung nicht jedem klar sein mag.
Über schmale Landstraßen geht es weiter von der Provinz Emilia-Romagna in die Provinz Pesaro und Urbino. Bergauf, bergab, vorbei an Weinbergen durch malerische Ortschaften...
Benvenuto a Coriano! |
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Banner wie dieses gibt es in Coriano mehrere. |
Im Zentrum Coriano´s befindet sich die Kirche, sowie das Monument |
Monument Marco Simonchelli |
Museum "La Storia del Sic" |
| Mit dem Auto durch die schöne Emilia-Romagna, Pesaro und Urbino. Rossi und Co. sind um ihre Heimat zu beneiden |
Es könnte nicht klischeehafter sein im offenen Verdeck mit dem Cabrio,
Sonnenbrille und italienischer Musik in voller Lautstärke durch die
Gegend zu düsen. Nur das, das Cabrio eher ein Fiat Punto und das offene Verdeck geöffnete Scheiben sind. Aber sonst ist das Feeling für mich das Gleiche.
Vorbei an Riccione und Valentino´s Firma geht es die Straßen hinauf in Richtung Tavullia. Tavullia liegt zehn Kilometer südlich des Badeorts Cattolica 170 Meter über dem Meeresspiegel. Die Sicht reicht über Cattolica bis auf die Adria hinaus und ist einfach traumhaft. Alle Masten in der Ortschaft schmücken gelbe Fahnen mit Vale´s Startnummer 46. Das große Banner mit Valentino ist kaum zu übersehen und auch hier bleiben oder halten immer wieder Menschen an. Direkt neben diesem riesigen Banner in der Via Cesare Battisti befindet sich das »da Rossi«. Eine Bar, Restaurant und Eiscafé mit dem Office des Fan Clubs und einem Fanshop. Im Fanshop treffe ich nahezu dieselbe Reisegruppe wie in Coriano und wenige Minuten nachdem die Gruppe den Laden verlassen hat, betritt Uccio den Laden. Wer Valentinos Lebensgewohnheiten ein bisschen kennt, weiß dass ihn oft viele Freunde begleiten und allen voran Uccio fast ständig in seiner Nähe ist. Da es jedoch erst gegen 13.00 Uhr ist glaube ich nicht daran Valentino auch wirklich hier zu treffen. Das Restaurant selbst ist sehr gemütlich und stylisch eingerichtet und mit unterschiedlichen Fotoaufnahmen, Motorradmodellen und einer Lederkombi dekoriert. Im Garten gibt es viele Sitzmöglichkeiten mit Blick auf die Adriaküste und es ist für mich nicht schwer aus der Speisekarte das passende Menü auszuwählen. Und was soll ich sagen. Die Pizza war sehr lecker, das Eis schmeckte wie italienische Gelati eben schmecken soll, der Espresso war perfekt gebrüht und das Personal, natürlich in Valentino Rossi-Bekleidung, war sehr freundlich. Im Großen und Ganzen hatte ich im „da Rossi“ nicht das Gefühl nur irgendein Gast von vielen zu sein.
Auch der Kirche statte ich einen Besuch ab und fahre im Anschluss in Richtung Ortsausgang.
Vorbei an Riccione und Valentino´s Firma geht es die Straßen hinauf in Richtung Tavullia. Tavullia liegt zehn Kilometer südlich des Badeorts Cattolica 170 Meter über dem Meeresspiegel. Die Sicht reicht über Cattolica bis auf die Adria hinaus und ist einfach traumhaft. Alle Masten in der Ortschaft schmücken gelbe Fahnen mit Vale´s Startnummer 46. Das große Banner mit Valentino ist kaum zu übersehen und auch hier bleiben oder halten immer wieder Menschen an. Direkt neben diesem riesigen Banner in der Via Cesare Battisti befindet sich das »da Rossi«. Eine Bar, Restaurant und Eiscafé mit dem Office des Fan Clubs und einem Fanshop. Im Fanshop treffe ich nahezu dieselbe Reisegruppe wie in Coriano und wenige Minuten nachdem die Gruppe den Laden verlassen hat, betritt Uccio den Laden. Wer Valentinos Lebensgewohnheiten ein bisschen kennt, weiß dass ihn oft viele Freunde begleiten und allen voran Uccio fast ständig in seiner Nähe ist. Da es jedoch erst gegen 13.00 Uhr ist glaube ich nicht daran Valentino auch wirklich hier zu treffen. Das Restaurant selbst ist sehr gemütlich und stylisch eingerichtet und mit unterschiedlichen Fotoaufnahmen, Motorradmodellen und einer Lederkombi dekoriert. Im Garten gibt es viele Sitzmöglichkeiten mit Blick auf die Adriaküste und es ist für mich nicht schwer aus der Speisekarte das passende Menü auszuwählen. Und was soll ich sagen. Die Pizza war sehr lecker, das Eis schmeckte wie italienische Gelati eben schmecken soll, der Espresso war perfekt gebrüht und das Personal, natürlich in Valentino Rossi-Bekleidung, war sehr freundlich. Im Großen und Ganzen hatte ich im „da Rossi“ nicht das Gefühl nur irgendein Gast von vielen zu sein.
Auch der Kirche statte ich einen Besuch ab und fahre im Anschluss in Richtung Ortsausgang.
Eine für Rossi-Fans ganz bekannte Ansicht Tavullia´s |
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Pizzeria, Bar und Restaurant "da Rossi" mit Fan-Cluboffice und Fanshop. |
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Ein kleiner Einblick ins Eiscafé. |
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An nahezu jedem Lichtmast, Baum, Zaun, Geschäft findet man die "46" |
Von der Straße nicht sofort zu erkennen, inmitten der hügeligen Landschaft eingebettet, erstreckt sich auf 70 Hektar Valentino Rossi´s
eigene Dirt-Track-Ranch. Weiße Transporter fahren an mir vorbei und
kommen wenige Minuten später am Haupthaus an und somit war der Weg zu Valentinos
Ranch für mich gefunden. Der Weg zur Ranch ist nicht ausgeschildert und
man muss auch eine Spur Glück oder Spürsinn haben um ihn zu finden. Der
Zugang für Besucher zur Ranch ist nicht gestattet. Freunde und
Fahrerkollegen werden jedoch öfter einmal zu einem kleinen Trainingstag
eingeladen. Und auch wenn ich als Antwort auf mein Foto mit Valentino
scherzhaft zu hören bekomme: „na hat er dich denn eingeladen“. So
betrachte ich diese auch als rein scherzhaft, denn so Ort wie die Ranch VR46
ist ein privater Ort und sollte es auch bleiben. Der Eingang ist
bewacht, Fotoaufnahmen aus der Ferne sind jedoch möglich. Wie ich
später noch erfahren soll, ist es wohl nur an zwei Tagen gestattet,
mittwochs und samstags die Strecke zu betreiben. Einerseits schade bei einem so schönen
kleinen Kurs. Anderseits hört man schon aus weiter Entfernung die
Motocross Bikes um die Kurven schlittern.
Valentino´s Dirt-Track-Ranch auch aus der Ferne beeindruckend. |
Meinen Mietwagen lasse ich geparkt am Rand stehen. Es ist alles etwas
abschüssig und ich laufe näher, um eine schöne Aufnahme von der Strecke
zu bekommen. Oberhalb der Zufahrt zur Ranch stehen Fans und
hoffen auf Valentino
zu treffen. Und genau in dem Moment wo ich überlege wie ich
gottverflucht mit dem kleinen PS-lahmen Fiat den steilen Weg wieder
hinauf kommen soll und dass dies garantiert peinlich für mich wird bei
dem Versuch in hundert Zügen zu wenden, genau in diesem Moment fährt ein
dunkler PKW an mir vorbei. Am Steuer ein bekannter Italiener, typisch
mit Sonnenbrille und relaxt gekleidet. Tja und alles andere kann man auf
meinem Foto sehen.
Ich habe noch nie so einen entspannten Valentino Rossi erlebt! Mit großem Hallo und viel Freude wurde die kleine Gruppe begrüßt. Für jeden hat er sich viel Zeit genommen um gemeinsam Fotos zu machen und alle Autogrammwünsche zu erfüllen. Und genau jetzt wäre natürlich eine gute Gelegenheit gewesen um meine Italienischkenntnisse zu nutzen. Aber wie dass in solchen Momenten halt manchmal so ist, man vergisst einfach alles was man sagen möchte. In Englisch fallen mir dann doch noch ein paar Dinge ein die ich in Fragen kann und entlocke ihm ein Lächeln. Nach dieser kleinen privaten Autogrammstunde fährt er weiter in Richtung Ranch um wenige Minuten später mit seinen Freunden über seine Rennstrecke in guter Crossermanier zu heizen. Ich genieße noch eine Weile den Anblick des Trainings. Wie sich im nächsten Rennen zeigen wird, hatte dieses Samstagstraining Valentino in keinster Weise geschadet. Doch in dem Moment am Rande der Ranch denke ich noch gar nicht an den nächsten Grandprix in Assen und ich weiß noch nicht das Valentino Rossi diesen Grandprix gewinnen wird und vor allem wie er ihn gewinnen wird. An diesem Nachmittag habe ich eigentlich nur einen Gedanken: Wie gern würde ich an diesem Tag den gemieteten Fiat Punto gegen ein Motocross Bike tauschen um mich selbst auf der Strecke zu messen. Meine eigenen Fähigkeiten auf diesem Gebiet klammern wir einfach gedanklich mal aus. Aber man darf doch wohl träumen, oder?
Ich habe noch nie so einen entspannten Valentino Rossi erlebt! Mit großem Hallo und viel Freude wurde die kleine Gruppe begrüßt. Für jeden hat er sich viel Zeit genommen um gemeinsam Fotos zu machen und alle Autogrammwünsche zu erfüllen. Und genau jetzt wäre natürlich eine gute Gelegenheit gewesen um meine Italienischkenntnisse zu nutzen. Aber wie dass in solchen Momenten halt manchmal so ist, man vergisst einfach alles was man sagen möchte. In Englisch fallen mir dann doch noch ein paar Dinge ein die ich in Fragen kann und entlocke ihm ein Lächeln. Nach dieser kleinen privaten Autogrammstunde fährt er weiter in Richtung Ranch um wenige Minuten später mit seinen Freunden über seine Rennstrecke in guter Crossermanier zu heizen. Ich genieße noch eine Weile den Anblick des Trainings. Wie sich im nächsten Rennen zeigen wird, hatte dieses Samstagstraining Valentino in keinster Weise geschadet. Doch in dem Moment am Rande der Ranch denke ich noch gar nicht an den nächsten Grandprix in Assen und ich weiß noch nicht das Valentino Rossi diesen Grandprix gewinnen wird und vor allem wie er ihn gewinnen wird. An diesem Nachmittag habe ich eigentlich nur einen Gedanken: Wie gern würde ich an diesem Tag den gemieteten Fiat Punto gegen ein Motocross Bike tauschen um mich selbst auf der Strecke zu messen. Meine eigenen Fähigkeiten auf diesem Gebiet klammern wir einfach gedanklich mal aus. Aber man darf doch wohl träumen, oder?






